PROMETHEUS BOUND
by Aeschylus

PROMETHEUS BOUND by Aeschylus

In Prometheus Bound, Aeschylus writes of resistance against an all-powerful authority, of the political prisoner who will not surrender. There are more and more repressive governments that are quashing freedom movements. One can see the seeds of these autocratic movements in our own society. The jails are filling with people who have taken a democratic position and who will not give in.

Prometheus speaks for them.

To construct our dramaturgy we looked at many translations and built a text that is accessible to our audience but keeps the poetic quality and dynamics of the original.

This is our second foray into Antique theatre. Once again we are using all the possibilities we have at hand, marionettes, mask, music, dance and acting, to bring this great classic work to life.

 

KREATION DES TON UND KIRSCHEN THEATERS Joséphine Auffray, Margarete Biereye, Francesco Bifano, Regis Gergouin, David Johnston, Rob Wyn Jones, Nelson Leon, Daisy Watkiss

ARTISTIC DIRECTION Margarete Biereye & David Johnston

PHOTOGRAPHY by Jean-Pierre Estournet
TRAILER by Stephan Samuel

PRESS

Textur, Büro für Text und Kultur, Astrid Priebs-Tröger, August 2021

Denn dieser Prometheus ist ein Seher, er „weiß“, dass die Welt sich weiterdreht und Tyrannen (irgendwann) stürzen. In diesem Zusammenhang ist er den Menschen, deren Menschwerdung er durch Kultur beförderte, überlegen, denn er konnte/wollte ihnen laut Mythos nur „blinde Hoffnung“ geben.
Und gerade da ist er greifbar, der Bezug zum Hier und Heute: Endlich sehend werden, nicht auf (blinde) Hoffnung vertrauen, sondern sich auf die
Suche machen, selber denken und fühlen und Alternativen entwickeln zu dem was (gerade) herrscht. Und so hinterlässt der Abend, der auf dem
Theater in Rauchschwaden endet, doch einen mächtigen Funken in der Seele.
 

Read it in German

Märkische Allgemeine Zeitung, Kerstin Beck, August 2021

„Es war hervorragend, aber auch etwas bedrückend“, so war es immer wieder von den Gästen zu hören, die vom Bodensee, aus der Prignitz, aus dem Wendland, aber auch aus Potsdam und Berlin zur Premiere des Stückes „Der gefesselte Prometheus“, das Anklänge auf die Gegenwart bot, gekommen waren. „Und es war uns ein Bedürfnis, in diesem Jahr dieses anspruchsvolle Stück zu bringen“, war von Margarethe Biereye, der begnadeten Schauspielerin und künstlerischen Leiterin von Ton und Kirschen, die Prometheus ihre Stimme geliehen hatte, zu erfahren.

 

 

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